Cornelia Sichelschmidt

Heilpraktikerin, Gesundheitsberaterin GGB

Seit dem Jahr 1995 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Gesundheit. Damals begann ich die Ausbildung zur ärztl. geprüften Gesundheitsberaterin GGB in Lahnstein bei Dr. M. O. Bruker. Danach folgten weitere Aus- und Weiterbildungen. Ein Weg, der mich immer mehr zu mir selbst führen sollte. 2004 legte ich die amtsärztliche Prüfung ab und bin seit dem Heilpraktikerin. 2005 eröffnete ich meine Praxis. Meine Schwerpunkte sind Homöopathie, Ernährung, Hermetik, Astro-Medizin, Psycho-Physiognomie sowie Traumabewältigung.

Den Gedanken der Akademie gab es schon einige Jahre. Speziell auch die Idee, dass wir Menschen uns selbst „ganz“ kennenlernen sollten. Wir brauchen Nahrung auf allen Ebenen. Gutes vitalstoffreiches Essen sorgt für körperliche Gesundheit. Freude, Vertrauen ins Leben, Zuversicht schafft den Nährboden für ein ausgeglichenes Seelenleben. Gute Gedanken sind aufbauend und schaffen in uns Stabilität. Gerne gehe ich ein Stück Ihres Lebensweges mit Ihnen zusammen.

"In der lebendigen Natur geschieht nichts, was nicht in Verbindung zum Ganzen steht."
- Johann W. von Goethe

Weitere Informationen: www.cornelia-sichelschmidt.de

Melanie Sichelschmidt

Wirtschaftspsychologin (M.A.), Systemischer Coach und zertifizierter Coach für Stressmanagement und Burnout- Prophylaxe

Seit meiner Kindheit begleitet mich das Thema Gesundheit sehr stark. Durch meine eigene gesundheitliche Geschichte erkannte ich im Studium recht schnell, dass Körper und Psyche in sehr starker Verbindung zueinander stehen.

Nach meinem Studium arbeitete ich für zwei Unternehmen, die sich u.a. auf die Themen der betrieblichen Gesundheitsförderung spezialisierten. Seit 2016 bin ich nun selbstständig. Mein Leistungsportfolio richtet sich an Unternehmen und ebenso an „Privatpersonen“. Denn der „arbeitende Mensch“ ist kein Sonderling, er wird nur aus einer anderen Perspektive in einem anderen System betrachtet.

Als systemischer Coach begleite ich Sie als Sparringspartner bei Ihrer persönlichen Entwicklung, Kompetenzerweiterung und Reflektion. Als zertifizierter Coach für Stressmanagement und Burnout-Prophylaxe erarbeite ich mit Ihnen Ihr persönliches Gesamtkonzept zur erfolgreichen Stressbewältigung.

Ich freue mich, dass wir mit Gründung der Akademie einen Ort für Menschen eingerichtet haben, in dem die Themen psychische und physische Gesundheit, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung ganzheitlich betrachtet und angewandt werden können.

"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."
- Voltaire

Weitere Informationen: www.melanie-sichelschmidt.de

Geschichte des Hauses

Das 15. und 16 Jahrhundert war in ganz Europa die Blütezeit der großen Stiftungen. Die Heiliggeistspitäler nahmen sich der auch damals schon existierenden „Sozialen Frage“ an: Eine Pilgerstube für Wanderer und Fremde, eine Findelstube für Waisenkinder, für die Pflege der Kranken ein Siechenzimmer, eine Suppenanstalt für die Armen und Leib-eigenen, ein Altersheim für den Lebensabend. Sozialer Fortschritt im Mittelalter: Mit Zuwendungen und Stiftungen bekundeten reiche Bürgersleute ihre edle Gesinnung. Der Zweck heiligt die Mittel, beziehungsweise die Absicht – natürlich ging es den Wohltätern in erster Linie ums eigene Seelenheil. Aber wer fragt danach, wenn so viele Menschen durch den aufdiktierten sozialen Gedanken profitierten, Genesung oder Obdach fanden.

Ein Sozialarbeiter, Krankenhaus- oder Altenheimbetreiber heute ist auch nicht nur sozial motiviert und nächstenlieb, sondern verdient sein Geld mit sozialem Engagement. Welche Motivationen den Hohenwarter Chorherren Dr. Johann Winkler 1525 tatsächlich veranlassten, die erste Hohenwarter Stiftung, die Heiliggeistspitalstiftung ins Leben zu rufen, verblasst hinter der großflächigen Bedeutung und Nachhaltigkeit seines Stiftungsbriefes. Danach sollten für alle Zeiten im Heiliggeistspital ständig sieben Arme Unterkunft finden, wöchentlich 14 Pfennige erhalten und mit Fleisch, Brot und gutem Essen verköstigt werden. Der Brief enthielt Verfügungen für abzuhaltende Messen und regelmäßige Armenspeisungen.

Außerdem sollte zu jeder Bürgermeister- und Ratswahl eine tugendreiche Jungfrau 10 rheinische Gulden für die Aussteuer erhalten, auszuhändigen nach der Hochzeit. Natürlich legte Winkler auch die Verwaltung der Stiftungsgelder fest, für die zwei Ratsmitglieder unentgeltlich verantwortlich sein sollten. Die Kapiteloberen, der Dekan und der Kämmerer wurden ermächtigt, über die Arbeit der Räte zu wachen und, wenn wegen Fahrlässigkeit nötig, mit einer Geldbuße von 12 Gulden zu belegen. 1531, sechs Jahre nach dem Verfassen des Stiftungsbriefes, ließ Winkler das Spital errichten, das bis heute an der Stadtmauer neben dem Spitaltor steht.

Fast fünfhundert Jahre später finden die Menschen im Alten Spital in Hohenwart immer noch einen Ort vor, an dem es um ganzheitliche Heilung und Genesung geht. Das Alte Spital ist zu neuem Leben erwacht. Heute geht es der Gesellschaft vordergründig natürlich wesentlich besser als vor 500 Jahren. Wir kämpfen nicht mehr in erster Linie ums nackte Überleben. Heute geht es eher darum, aus der Übersättigung heraus in einem Überangebot an Möglichkeiten wieder Ruhe, Entspannung und Balance für Körper, Seele und Geist zu finden. Willkommen im „Alten Spital“ in Hohenwart.

Nach kurzer Renovierungszeit und liebevoller künstlerischer Innengestaltung durch die Ingolstädter Künstlerin Katrin Wolf, wurde das Alte Spital im September 2009 wieder zu einer Stätte der Begegnung und Heilung.

Nun, 2017, steht wieder eine große Veränderung an – die Eröffnung der „Akademie Altes Spital“ Naturheilkunde und Persönlichkeitsentwicklung. Eine Fort- und Weiterbildungsstätte zum Thema Gesundheit. Die Naturheilkunde hat schon lange Einzug gehalten. Es finden Seminare zu diesem Thema statt. Auch die Ausbildung zum Heilpraktiker ist nun möglich, die mit einer amtsärztlichen Prüfung nach ca. 2 ½ Jahren endet. Ein spezielles Augenmerk liegt aber auch auf den Fortbildungen „Therapeut für Therapeut“.

Wir freuen uns sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen.